Spiel und motorische Entwicklung bei Kindern
Spiel und motorische Entwicklung bei Kindern sind eng miteinander verbunden. Wenn Kinder klettern , das Gleichgewicht halten, springen und sich bewegen, stärken sie sowohl ihren Körper als auch ihr Gehirn.
Die motorische Entwicklung bildet die Grundlage für das Wohlbefinden, die Konzentration und das Selbstvertrauen eines Kindes. Deshalb ist es sinnvoll, Bewegung in die Gestaltung des Kinderzimmers einzubeziehen, und zwar nicht nur in Form von Sport- und Freizeitaktivitäten.
Was versteht man unter motorischer Entwicklung?
Die motorische Entwicklung beschreibt die Fähigkeit des Kindes, seinen Körper zu kontrollieren und zu koordinieren. Sie wird typischerweise unterteilt in:
Grobmotorische Fähigkeiten
Grobmotorische Fähigkeiten umfassen größere Bewegungen wie Springen, Klettern, Laufen und Balancieren. Sie bilden die Grundlage für Körperbeherrschung und körperliche Kraft.
Feinmotorik
Bei Feinmotorik geht es um Präzision, um Zeichnen, Bauen, Schreiben und Knöpfe annähen.
Grob- und Feinmotorik bedingen einander. Wenn ein Kind seinen Körper kontrollieren kann, fällt es ihm leichter, stillzusitzen, sich zu konzentrieren und Neues zu lernen. Daher sind Motorik und Lernen eng miteinander verbunden.

Bewegung im Kinderzimmer – mehr als nur Spielen
An einem Tag, der viele Stunden im Sitzen verbringt, kann Bewegung im Kinderzimmer einen großen Unterschied machen.
Die Gestaltung eines Kinderzimmers kann die motorische Entwicklung fördern, indem Bewegung auf natürliche Weise in den Raum integriert wird. Beispielsweise lässt sich ein halbhohes Bett mit Folgendem kombinieren:
Wenn Bewegung Teil der Möbel ist, wird körperliche Aktivität zu einem natürlichen Bestandteil des Alltags – sogar in Innenräumen.

Klettern und Gleichgewichtsübungen stärken den gesamten Körper
Klettern zählt zu den effektivsten Spielformen und fördert die motorische Entwicklung. Beim Klettern werden mehrere Sinne und Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert.
Kletterstärken:
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Gleichgewicht und Koordination
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Rumpfmuskulatur
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Körperwahrnehmung
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räumliche Orientierung
Gleichzeitig wächst das Selbstvertrauen, wenn das Kind neue Bewegungen erlernt. Jede Erfolgserfahrung stärkt das Gefühl „Ich kann das selbst“.

Motorische Entwicklung und Ruhe hängen zusammen.
Es mag paradox klingen, aber aktive Kinder können sich oft leichter beruhigen. Wenn sie sich bewegen dürfen, finden sie leichter Ruhe, sowohl bei den Hausaufgaben als auch vor dem Schlafengehen.
Daher kann die Gestaltung eines Kinderzimmers mit ausreichend Bewegungsfreiheit auch Folgendes unterstützen:
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bessere Konzentration
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stabilerer Schlaf
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größeres emotionales Gleichgewicht
Bewegung und Stille sind keine Gegensätze, sondern einander bedingen.

Wenn das Kind wächst
Das Spiel verändert sich mit dem Alter. Wildes Klettern kann sich zu strukturierterer Bewegung, Krafttraining oder Sport entwickeln.
Flexible Kinderzimmergestaltung ermöglicht es, den Raum an die motorische Entwicklung des Kindes anzupassen. Bewegung verschwindet nicht, sie verändert lediglich ihre Form.
Gestalten Sie ein Kinderzimmer, das die Entwicklung fördert.
Spiel und motorische Entwicklung bei Kindern müssen nicht ausschließlich außerhalb des Hauses stattfinden. Indem man Bewegung in das Kinderzimmer integriert, schafft man einen Raum, der Folgendes unterstützt:
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körperliche Entwicklung
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Vertrauen
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Konzentration
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Wohlbefinden
Manchmal beginnt die motorische Entwicklung an einem Ort, an dem das Kind seinen ganzen Körper einsetzen kann, auch in Innenräumen.